Öffnet in einem neuen Tab

Wie frei bist du?

Oft leben wir in einem Käfig und merken es nicht einmal. Wir glauben, frei zu sein, und doch haben wir Angst. Wir lassen uns sehr schnell von dem beeinflussen, was andere denken, sagen oder tun könnten, als Reaktion auf das, was wir sagen oder tun.

Wir suchen z. B. nach Bestätigung oder Anerkennung, weil wir Angst haben, nicht gut genug zu sein, so wie wir sind. Ist diese Angst real oder nur in unserem Kopf? Als Kind war die Angst real. Wir brauchten unsere Eltern zum Überleben und sehnten uns danach, von ihnen geliebt und akzeptiert zu werden, und so passten wir uns ihren Erwartungen an. Und viele von uns nehmen dieses angepasste Verhalten in unser Leben als Erwachsene weiterhin mit, obwohl wir jetzt selber für uns sorgen können und nicht mehr von unseren Eltern abhängig sind.

Als Erwachsene ist es an der Zeit, uns zu akzeptieren, wie wir sind – mit all unseren Ecken und Kanten. Nimm dir einen Moment Zeit – was wäre, wenn du dich einfach annimmst, wie du bist? Vielleicht spürst du gerade jetzt einen Hauch von Erleichterung, etwas in dir fühlt sich etwas freier an. Du musst weder dich selbst noch andere Menschen ändern oder «flicken».

Genau deshalb fühlen sich so viele Menschen von Tieren angezogen: Wir dürfen einfach wir selbst sein und wir werden akzeptiert. Deshalb war mir meine Tierwelt – Hund, Hasen und Wellensittiche – als Kind so heilig.

Die Einladung an dich: Zeit mit Tieren zu verbringen und zu spüren, wie es ist, deine Maske abzulegen und frei, du selbst zu sein.