Der Wendepunkt meines Lebens

Seit mehr als 15 Jahren lebe ich meine Berufung mit Pferd und Mensch.

Mein Weg in die Pferdewelt

In Kalifornien aufgewachsen, habe ich dort meine Universitätsabschlüsse (MBA) absolviert und danach für internationale Unternehmen gearbeitet. In der Zeit durfte ich Menschen in Veränderungsprozessen begleiten, bevor Pferde in mein Leben traten.

Damals war ich 35. Einen Monat durfte ich auf einem Hof mit behinderten Kindern und Pferden arbeiten. Was ich dort in der Interaktion von Pferd und Mensch beobachtete, berührte mich sehr. Diese Erfahrung wurde zu einem Wendepunkt in meinem Leben. 

Die nächsten drei Jahre verbrachte ich in Jeans und Cowboystiefeln, um mit Pferden zu leben und von ihnen zu lernen. Ich war auf Ranches in Frankreich, Montana, Colorado und Nevada. Nach den drei Jahren kam ich mit einem schwarzen Quarter Horse namens «Hummer» aus Montana zurück in die Schweiz.

Das Leben auf den Ranches, die Grundausbildung von Jungpferden sowie grossartige Pferdemenschen wie Ray Hunt, Bill und Tom Dorrance haben meinen Umgang mit Pferden sehr stark beeinflusst. Ich lernte die Welt aus Sicht des Pferdes anzuschauen.

Mein Anfang

Eponaquest & Wildpferde

Als ich noch in Montana war, entdeckte ich ein Buch von Linda Kohanov, Pionierin im Bereich pferdegestütztes Lernen in den USA. Was ich dort gelesen habe, inspirierte mich so sehr, dass ich im Jahr 2011 bei ihr in Arizona die Ausbildung zur Eponaquest Instruktorin absolvierte.

Ich besuchte u. a. auch ihre Weiterbildungen «Power of the Herd», «Sentient Communication», und «Master Herder Apprenticeship – Socially Intelligent Leadership».

In der Schweiz habe ich mich als zertifizierte Pferdeverhaltenstherapeutin weitergebildet, um meine Pferdeerfahrungen wissenschaftlich zu ergänzen. Später war ich zweimal in Bosnien-Herzegowina, um dort die Wildpferde zu beobachten und ihr Verhalten zu verstehen.

Mein Weg

Weisheit der Pferde

Ich bin sehr dankbar für meine wunderbaren Pferde Hummer und Riverdance, die meine grossen Lehrer und Begleiter im Leben sind. 

Mein Wunsch ist es das mehr und mehr Menschen das noch unentdeckte Potenzial des Lebewesen Pferdes erkennen. Wenn wir den Pferden eine Stimme geben und ihnen zuhören, kann die Menschheit eine neue Richtung gehen.

Um mehr Leute zu erreichen habe ich zwei Bücher geschrieben und das Magazin Eine Stimme für Pferde im 2023 gegründet.

diverse herden von wildpferde

Meine Begleiter & Lehrer

Hummer “Black Diamond”

Hummer ist eine sehr weise und selbstbewusste Seele. Unsere gemeinsame Reise fing 2004 in Montana auf einer Ranch an, wo ich Jungpferde ausbildete. In dieser Zeit ist eine solche wunderbare Beziehung zu ihm entstanden, dass ich ihn 2006 in die Schweiz brachte.

Er ist mein grösster Lehrer und hat mich als Mensch weitergebracht (und tut es jetzt noch), und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Über die vielen Jahre hat er als mein Co-Trainer unzählige Menschen und Reiter in ihrer Entwicklung begleitet.

Er ist gerne noch beim Coaching dabei und verlangt dort eine wahre Herzensverbindung.

black horse

Riverdance

Riverdance ist eine hochsensible und sehr selbstbewusste Stute – und eine echte «Lady».

Dank ihrer Schönheit kommt sie bei mir mit vielem durch. Riverdance fordert sehr klare Kommunikation und verlangt volle Aufmerksamkeit. Wenn man mit den Gedanken abschweift, tut sie dasselbe. Dann ist die Verbindung weg und sie findet etwas Anderes, womit sie ihre Zeit verbringen kann.

Riverdance macht das Zusammensein mit Kindern wirklich Spass. Zum Reiten war sie traumhaft, sie liess sich meistens nur mit Gedanken, Bildern und der Atmung lenken. Jetzt ist es auch noch so beim Spazieren, da sie nicht mehr geritten wird.

Regenbogenbrücke

Saifur

Saifur war ein liebevoller Isländer-Hengst und eine wunderbare und treue Seele. Er liebte es im Alter, Aufmerksamkeit zu bekommen, besonders von Kindern, wenn sie ihn bürsteten und mit ihm spazieren und grasen gegangen sind. Dort blühte er wirklich auf. Im Juli 2025 ist der mit 30 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen.

Redondo

Redondo war als Hengst ein totaler Gentleman. Ich habe ihn zusammen mit Saifur im August 2020 übernommen. Ich durfte ein paar schöne Monate mit ihm geniessen bevor er unerwartet im Oktober vom gleichen Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen ist.

Redondo

Ribana

Ribana habe ich zusammen mit einer Kollegin adoptiert als ihr Pferdehalter gestorben ist. Sie war ein älteres Pferd und wir genossen noch ein paar wunderschöne Jahre mit ihr.