Kraft deiner Wörter
Worte haben unglaublich viel Kraft. Sie können inspirieren, motivieren und stärken. Gleichzeitig können sie verletzen, entmutigen und trennen.
Hast du schon einmal bewusst darauf geachtet, wie du über dich selbst, dein Leben, deine Kinder, Tiere oder andere Menschen sprichst? Warum sagst du, was du sagst? Kommen deine Worte aus einem Ort von Wertschätzung und Liebe – oder eher aus Frust, Bewertung oder eigenen Verletzungen?
Oft sprechen wir aus unseren eigenen Ängsten heraus, welche sich unbewusst in unseren Worten zeigen.
Ein Beispiel: Jemand möchte sich selbstständig machen und erzählt voller Freude von seiner Idee. Die Reaktion darauf lautet: „Das ist viel zu riskant, damit kannst du scheitern.“ Auf den ersten Blick klingt das vielleicht wie ein gut gemeinter Rat. Doch manchmal steckt dahinter die eigene Angst vor Unsicherheit, vor Fehlern oder vor dem Scheitern. Die eigenen Grenzen und Sorgen werden unbewusst auf andere projiziert.
Deshalb lohnt es sich, sich immer wieder zu fragen: Spreche ich gerade aus Liebe, Vertrauen und Ermutigung – oder aus meinen eigenen Ängsten?
Jeden Tag hast du die Möglichkeit, mit deinen Worten etwas Positives in die Welt zu bringen. Es geht darum, bewusst zu wählen, was du verstärkst: Hoffnung oder Angst, Ermutigung oder Zweifel?
Je mehr du dir bewusst wirst, wie du sprichst, desto mehr erfährst du über dich selbst. Darin entsteht die Chance für Veränderung. Unsere Gedanken bleiben bei uns, aber unsere Wörter beeinflussen nicht nur unseren Gesprächspartner, sondern auch uns selbst. Wörter sind auch eine Form von Energie und sie ist spürbar und lässt unterscheiden, ob die Wörter aus dem Herzen oder von anderswo kommen.
Wörter sind auch ein Spiegel deiner Denkweise, bzw. deiner Gedanken sein. Sie spiegeln wie du denkst, wie du durch das Leben gehst. Ich habe Freunde bei denen ich gerne bin, weil ihre Worter immer das Positive im Leben aufzeigen, auch in schwierigen Zeiten. Es gibt auch Leute die nur Negativität ausstrahlen und auch so über das Leben reden.
